Die junge Vereinsgeschichte

Sämtliche Gründungsmitglieder sind in der Lälli-Clique aufgewachsen und haben dort auch die Kunst des Pfeifens und Trommelns gelernt. Nach einigen unrühmlichen Vorfällen entschieden sich 39 junge und junggebliebene Cliquen-Freunde gut einen Monat vor der Fasnacht 2010, die Art und Weise, wie in der Lälli miteinander umgegangen wurde, nicht weiter zu tragen. Sie gaben deshalb ihren Austritt. Diese Gruppe stand am 22. Februar 2010 zum ersten Mal am Morgenstraich zusammen ein und verbrachte ihre erste gemeinsame Fasnacht als wilde Gruppierung.

Nach der Fasnacht gab es alle Hände voll zu tun. Der Formulierung der Vereins-Statuten ging ein längerer Findungsprozess voran. Wenn schon eine neue Clique gegründet werden sollte, sollte auch jedes Gründungsmitglied seine Ideen, Vorstellungen und Wünsche einbringen können. So kristallisierte sich in mehreren Treffen heraus, dass ein gesundes Wachstum gewünscht wird. Wichtig war allen auch der gegenseitige Umgangston. Es sollten insbesondere nicht dieselben Fehler wiederholt werden, welche zur Spaltung geführt haben. Wer ein Amt übernimmt, soll möglichst grosse Freiheiten geniessen und nicht ständiger Kritik ausgesetzt werden. Wer sich für die Clique engagiert, dem wird danke gesagt.

Innert kürzester Zeit wurde mit dem St. Johanns-Tor ein erstes Übungslokal gefunden, welches ausgezeichnet zu der jungen und munteren Truppe passte. Ebenso schnell konnten zwei Instruktoren gefunden werden, welche bereit waren, sich für das ambitionierte musikalische Ziel einzusetzen.

Am 30. Oktober 2010 fand im Restaurant Löwenzorn die Gründungs-Generalversammlung statt. Dieser ging ein Namensfindungs-Workshop unter professioneller Leitung voraus.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Vorstellung der Fasnacht offenbar nicht nur bei uns gut ankommt. So durften wir in den ersten Vereins-Jahren bereits einige Neumitglieder, welche aus verschiedenen Cliquen stammten, begrüssen.

Es ist uns ein grosses Anliegen, die Tradition der Fasnacht und deren Musik zu pflegen, wobei auch Neues und Unkonventionelles Platz haben muss. Wir schauen nach vorne und wollen vorwärts kommen.

Oder eben: onYva!